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Ein Presseartikel nicht nur für alle Gauner und doofen Unternehmer in Transport und Logistik

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Veröffentlicht von in MiLoG · 22 Februar 2015

Fahimi: Nur dummdreist oder schon doof?

Die Kritik am Mindestlohn ist vielfältig. Die Auswirkungen waren für Ökonomen und Arbeitgeber, die sich in ihrem Fach auskennen, vorhersehbar. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi indes sind im aktuellen Streit Arbeitgeber „entweder Gauner – oder schlichtweg zu doof“, um die Vorgaben der SPD zu erfüllen. Woher nimmt Fahimi diese Dreistigkeit? Ein Kommentar von Birgit Stöger.

Der Mindestlohn. Von Andrea Nahles (SPD) erdacht und nun, nachdem die Kritik an diesem immer lauter wird, von der SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi (SPD) verteidigt, eint die beiden Damen. Beide, Nahles wie ihre Genossin Fahimi, besitzen nur ein Minimum an eigener Erfahrung, was es bedeutet, auf dem freien Markt zu bestehen. Keine der beiden hatte jemals den Mut oder die Standfestigkeit, sich als freie Unternehmerin in der Selbstständigkeit zu bewähren.

Groß- und Wichtigtuer

Andrea Maria Nahles besetzt eines der bedeutendsten bundesdeutschen Ministerämter – das Ministerium für Arbeit und Soziales. Ein Amt, von dessen geschickter Leitung das Wohlergehen von Millionen Menschen abhängig ist. Nun möchte man meinen, dass jene Person, die solch ein Amt begleitet, Qualifikationen aufweisen müsse. Nun, Nahles gab einmal, bevor sie in die SPD-Annalen als Münte-Meuchlerin einging, in Abiturzeiten als Berufswunsch „Hausfrau oder Bundeskanzlerin“ an. Danach studierte sie 20 Semester Politik, Philosophie und Germanistik. 2004 endlich schaffte es Andrea Marie Nahles zur Doktorandin am Germanistischen Seminar. Der Arbeitstitel ihrer geplanten Doktorarbeit, die sie dann wieder einstellte, lautete „Walter Scotts Einfluss auf die Entwicklung des historischen Romans in Deutschland“. Also nicht die besten bis hin zu keinerlei beruflicher Qualifikation, um das Ressort Arbeit federführend zu leiten.

Bei Genossin Fahimi sieht es tendenziell etwas produktiver aus. Sie studierte Elektrotechnik und danach Chemie, um später als Wissenschaftliche Mitarbeiterin eine Stelle bei der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE anzutreten. Zeitgleich zum Studium machte sich die heute 48-Jährige in der SPD unentbehrlich, indem sie die Leitung der aus dem Hannoveraner Kreis hervorgegangenen marxistischen „Juso-Linken“ übernahm.

Es ist nicht zu ertragen

Als Unternehmer, der sieben Tage in der Woche sich Gedanken um das Bestehen seiner Firma, seines Unternehmens oder seines Handwerkbetriebes machen muss, sind die im Zuge der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns einhergehenden Dokumentationspflichten kaum zu tolerieren. Diese sogenannten Dokumentationspflicht schreibt den in den Augen der SPD als Melkvieh freigegebenen Arbeitgebern vor, die Arbeitszeit der Angestellten zu erfassen, sofern die Mitarbeiter eine bestimmte Grenze beim Monatslohn unterschreiten. Missbrauch solle und könne so vorgebeugt werden – jedenfalls aus Sicht von linken Politikern ohne jede eigene Erfahrung beim Führen eines Unternehmens.

Dass neben der logischen und zwingenden Konsequenz der puren Kostensteigerung durch das Mehr an ohnehin umfangreicher Verwaltung auch Existenzvernichtung wie etwa im Bäckerhandwerk droht, ficht die sozialistischen Spiegelfechter nicht an. Harsche Kritik der Arbeitgeber wird von oben herab abgetan, weiß man sich als Volksbeglücker seiner Sache einfach zu sicher. An Besserwisserei durch gewählte Unterqualifizierte ist der von den Sozialisten ständig als böser Ausbeuter verteufelte Arbeitgeber schon einiges gewohnt.

Wirklich nicht mehr zu ertragen ist jedoch die Entgegnung von Frau Fahimi, wenn sie dieser Kritik mit dem Worten begegnet: „Wer es als Arbeitgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner – oder schlichtweg zu doof”. Der Augsburger Allgemeinen Zeitung gegenüber betont die stramme Sozialistin dann noch kurz, dass ihre Partei, die SPD, keine Abstriche mehr beim Thema Mindestlohn machen werde.

Woher nur nehmen Personen wie Frau Fahimi die Chuzpe, woher nur die vermeintliche Legitimation, jene Menschen, die durch ihre Tatkraft andere Menschen in Lohn und Brot setzen und Gestalten wie Frau Nahles ihr sattes Einkommen Monat für Monat finanzieren, so zu behandeln? Die noch dringendere Frage: Weshalb haben sich die Arbeitgeber, die Unternehmer, die Bauern und Handwerker, die Selbstständigen – jene Menschen, die dieses Land tragen – von Fahimi und Co. zur Melkkuh der Nation degradieren lassen. (BS)




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